Behebung von Kieferfehlstellungen zur Verbesserung der Gebissfunktion und der Ästhetik / Bisskorrektur

Bei manchen Menschen ragen Ober- oder Unterkiefer zu weit nach vorn bzw. hinten – meist erblich bedingt oder in Folge dauerhafter mechanischer Einwirkungen wie Daumenlutschen. Das hat zur Folge, dass die Zahnreihen nicht mehr harmonisch aufeinander treffen.

Neben der Tatsache, dass die Zähne ihre Kau-Funktion weniger effizient erfüllen können und es zu Kiefergelenksproblemen, Verspannungen, vorzeitigen Zahnverschleiß und anderen Problemen kommen kann, macht sich eine Gebissfehlstellung auch im Gesichtsprofil bemerkbar, worunter manche Träger leiden.

Wenn kieferorthopädische Maßnahmen nicht ausreichen, ist eine Operation angezeigt. Der Patient muss dafür mindestens 16 Jahre sein, damit sein Kiefer ausgewachsen ist. Unter Vollnarkose wird – je nach Diagnose – der Ober- oder Unterkiefer vor- oder zurückversetzt. Der Eingriff dauert ca. anderthalb Stunden. Zur Ausheilung benötigt der Kiefer mindestens drei Wochen Schonung, in denen nur weiche Kost in Frage kommt.

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